Heizölpreise aktuell für die Schweiz

∅ 100l, 09.07.2020 66,44 CHF +0,16% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 09.07.2020, 21:49

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  08.07.2020 09.07.2020 Differenz
Preise: Heizöl Extra Leicht / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 09.07.2020 - 17:06 Uhr.
Basel 65,41 CHF 65,12 CHF
-0,29 CHF
Chur 67,00 CHF 66,71 CHF
-0,29 CHF
Schaffhausen 67,03 CHF 66,74 CHF
-0,29 CHF
St. Gallen 65,21 CHF 65,97 CHF
+0,75 CHF
Liechtenstein 65,21 CHF 67,67 CHF
+2,46 CHF
Winterthur 65,21 CHF 66,35 CHF
+1,14 CHF
Zürich 66,17 CHF 65,88 CHF
-0,29 CHF
Die Heizölpreise in der Schweiz schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Rappen je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.
09.07.2020, 12:49 - Der Rohöl-Handel zeigt sich weiterhin ruhig. Auch die Bestandsdaten des US- Energieministeriums brachten keine Dynamik an die Börsen. Leichte Aufwärtsbewegungen werden von einem starken Euro/Dollar-Kurs ausgeglichen, sodass sich die Heizölpreise ... ganzen Marktbericht lesen
08.07.2020, 12:54 - Die API-Bestandsdaten konnten die Ölpreise in keine bestimmte Richtung bewegen. Die Börsenkurse reagieren derzeit mit einem Auf- und Ab auf neue Impulse und zeigen sich weiterhin richtungslos. Für die Inlandspreise geht es heute marginal nach oben. ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
66,44 CHF
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Steigende Benzinnachfrage lässt den Ölpreis steigen

Die positive Stimmung an den Finanzmärkten und die Zusicherung des US-Präsidenten Trumps, weiter am Handelsabkommen mit China festzuhalten, schickten die Ölpreise gestern kurzzeitig auf ein 3,5 Monats-Hoch. Dieses Hoch konnte durch die hohen DOE- Bestandsdaten nicht gehalten werden. Die Rohölpreise konnten sich am Freitag von ihren Kursverlusten erholen und reagieren verspätet auf Daten zu gesunkenen Benzinbeständen, die am Mittwoch vom US-Energieministerium veröffentlicht wurden.

Die Öl- und Heizölpreise sind wenig verändert in die neue Woche gestartet. Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle sind auf dem Auge der Corona-Krise weiterhin blind und schielen auf die allgegenwärtigen Konjunkturprogramme und das massenhaft ausgeschüttete Billiggeld der Notenbanken.
Mit der schrittweisen Öffnung der Wirtschaft ist auch die Stimmung auf den Finanzmärkten zunehmend positiv. Gute Konjunkturdaten aus den USA und die aktuellen Einkaufsmanagerindizes aus der Euro-Zone zeigten einen starken Anstieg gegenüber dem Vormonat. 
Andererseits sorgt das runterfahren der US-Schieferölproduktion und die gesunkene Nachfrage für einen deutlichen rutschten die Ölpreise ins Bodenlose.

Die Ölpreise gaben am Donnerstagmorgen nach. Die offiziellen Bestandsdaten des Department of Energy (DOE) brachten mit ihrem Bericht die Bären ins Spiel. Und auch die Befürchtung vor einer zweiten Covid-19 Welle belastet die Ölpreise.
Die steigende Bezinnachfrage sorgte für Erholung am Ölmarkt. Was als verspätete Reaktion auf den DOE-Lagerbestandsbericht gilt, bei dem vor allem die gestiegenen Rohölvorräte fokussiert wurden und die Ölpreise belasteten. Marktteilnehmer gewinnen mit den Benzinabbauten an Optimismus auf eine Erholung der Kraftstoffnachfrage, auch wenn die Zahlen der Neuinfektionen vor allem in den Südstaaten der USA alarmierend sind. Die Bundesstaaten Texas und Florida zählen zu den größten Benzinkonsumenten. Die Gefahr, dass neue Beschränkungen nötig sind, um das Virus einzudämmen, könnte auch der Hoffnung wieder einen Dämpfer verpassen.

Nach Tropensturm Cristobal konnte die Produktion im Golf von Mexiko wieder aufgenommen werden. Derzeit drosseln bzw. pausieren US-Unternehmen in großen Öl- und Gasförderregionen ihre Produktion aufgrund des zu geringen Ölpreises.

Seit vier Jahren war Heizöl nicht mehr so billig und mit der Steuersenkung könnte noch eine Schippe drauf kommen, sodass sich 2020 zum absoluten Spar-Jahr gemausert hat.

Heizölpreise KW 27 / 2020

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 44,04 43,13 43,61
Österreich 58,95 58,37 58,66
Schweiz 68,77 68,12 68,53

DOE-Lagerbestände vom 08.07.2020

(Daten für die 27. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 539,2 +5,7 +80,2
Heizöl/Diesel 177,3 +3,1 +46,7
Benzin 251,7 -4,8 +22,5
Cushing* 47,8 +2,2 -4,4
Raffinerie-
auslastung
77%    


*) Cushing in Oklahoma ist zentrales Andienungslager für Ölkontrakte der New Yorker Rohstoffbörse Nymex.

Marktreaktion: Gestiegene Benzinnachfrage stützt Ölpreise, während Aufbauten beim Rohöl belastet. Handel bleibt ruhig.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • IEA, EIA, OPEC Monatsberichte
  • Weltweit hohe Produktbestände

Faktoren für steigende Preise:

  • Exportprobleme in Libyen 
  • Spekulationenüber  OPEC-Produktionsobergrenze

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

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Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

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Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in der Schweiz

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.