Heizölpreise aktuell für die Schweiz

∅ 100l, 06.04.2020 69,52 CHF -5,43% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 06.04.2020, 12:47

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  05.04.2020 06.04.2020 Differenz
Preise: Heizöl Extra Leicht / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 06.04.2020 - 09:37 Uhr.
St. Gallen 73,51 CHF 69,68 CHF
-3,82 CHF
Liechtenstein 73,51 CHF 69,68 CHF
-3,82 CHF
Winterthur 73,51 CHF 69,68 CHF
-3,82 CHF
Die Heizölpreise in der Schweiz schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Rappen je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

Heizölpreise Wochenschau

Corona: Heizölnachfrage im März drei bis fünf mal höher als im Vorjahr

Die Ölpreise an den internationalen Börsen in New York und London sind mit Verlusten in die Woche gestartet. Durch die extrem hohe Auslastung des Handels gibt es weiterhin große regionale Unterschiede.
Am Montag packt die US-Notenbank Fed die „Bazooka“ aus und kündigt unbegrenzte Anleihekäufe an. Das verlieh den Märkten rund um den Globus Auftrieb. Noch vor Handelseröffnung in den USA drehten die Aktienmärkte in Asien und Europa mit satten Gewinnen auf breiter Front ins Plus. Die Börsen starteten am Dienstag besonders am Aktienmarkt eine der größten Aufwärtsbewegungen ihrer Geschichte. Der Ölpreis legte dagegen nur verhalten zu und rutscht am Mittwochmittag ins Minus.

Die wöchentlichen Öllagerbestandsdaten aus den USA brachten wenig neue Erkenntnisse in Bezug auf die Absatz- und Preisentwicklung. Sie zeigten für die Berichtswoche vom 16. Bis 22. März eine leichte Zunahme der Rohöl- und eine leichte Annahme der Heizöl-, Diesel- und Benzinbestände. Die Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche und auch im Vergleich zur Vorjahreswoche erscheinen angesichts der weltweiten Ausnahmesituation sehr gering. Klarer äußerst sich in einer aktuellen Studie Goldman Sachs. Da sich inzwischen rund ein Drittel der Weltbevölkerung im Shutdown befindet und Ölnachfrage besonders aus wachstumsstarken Schwellenländern wir z.B. Indien fehlt, rechnet die US-Bank für das zweite Quartal mit einem Rückgang der weltweiten Nachfrage von 14 Mio. Barrel täglich. Ein Ausfall von knapp 14%. Ein Verbleib der Ölpreise unter 30 Dollar je Barrel und ein weiteres Abrutschen scheint vorprogrammiert und sei laut Goldmann Sachs nicht einmal durch Angebotskürzungen der OPEC zu verhindern.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt läuft das Geschäft auf Hochtouren und nach außen hin reibungslos. Im März 2020 wurde je nach Vertriebskanal drei bis fünfmal so viel Heizöl bestellt wie im Vorjahresmonat. Die Folge: Hinter den Kulissen ist die Situation Heizölhandel ähnlich angespannt wie beispielsweise bei den Supermärkten. Neben gesteigerten Sicherheitsanforderungen wie Atemschutzmasken und ständiger Desinfektion von EC-Geräten bei der Belieferung liegt die Hauptbelastung der Lieferanten im extrem hohen Auftragsbestand. Speziell in Süddeutschland bleibt das Angebot durch begrenzte Logistikkapazitäten der Händler eingeschränkt. Vielerorts beträgt die Lieferfrist acht bis zehn Wochen.
 

Heizölpreise KW 14 / 2020

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 56,03 53,14 55,05
Österreich 65,07 63,22 64,54
Schweiz 73,51 69,20 71,78

DOE-Lagerbestände vom 01.04.2020

(Daten für die 13. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 469,2 +13,8 +19,7
Heizöl/Diesel 122,2 -2,2 -5,9
Benzin 246,8 +7,5 +10,0


Marktreaktion: US-amerikanischen Lagerbestände zeigen erstmals sichtbare Spuren der Corona-Krise und globalen Absatzschwäche.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • IEA, EIA, OPEC Monatsberichte
  • Weltweit hohe Produktbestände

Faktoren für steigende Preise:

  • Exportprobleme in Libyen 
  • Spekulationenüber  OPEC-Produktionsobergrenze

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

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Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in der Schweiz

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.