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Heizölpreise im Vergleich zum Vortag

Marktbarometer
Heizölpreise Wochenschau
DOE-Lagerbestände vom 12.08.2026
(Daten für die 32. KW 2026 in Mio. Barrel)| Bestand | zur Vorwoche | zum Vorjahr | |
| Rohöl | 424,4 | +17,4 | -2,3 |
| Heizöl/Diesel | 107,1 | ±0,00 | -6,5 |
| Benzin | 208,7 | -1,0 | -17,6 |
| Cushing* | 22,6 | +1,6 | -0,5 |
| Raffinerie- auslastung |
96,2 % | -0,2 | -0,2 % |
Marktreaktion:
Öl- und Heizölpreise bleiben auf Trab
Wochen-News für die 33. KW 2026
Die Woche brachte deutliche Aufschläge mit sich. Angriffe auf Raffinerien in Russland und Saudi-Arabien verknappten Diesel und Heizöl, während der Iran seine Bedingungen für eine Öffnung der Straße von Hormus offenlegte und damit die Hoffnung auf eine schnelle Einigung beendete. Die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz zogen bis zur Wochenmitte kräftig an und gaben zum Schluss nur einen kleinen Teil davon wieder ab.
Zum Wochenstart platzten die Erwartungen an eine baldige Freigabe der Meerenge. Teheran nannte sechs Forderungen an Washington, darunter ein endgültiges Kriegsende, den Abzug der US-Streitkräfte, die Aufhebung der Sanktionen und Entschädigungen für Kriegsschäden. Ohne deren Erfüllung bleibe die Straße von Hormus geschlossen. US-Präsident Donald Trump legte kurz darauf eigene Forderungen nach Entschädigungen an den Iran nach. Beide Seiten erhöhten damit die Einsätze, statt sich anzunähern, und der Risikoaufschlag im Ölpreis wuchs.
Den kräftigsten Schub lieferten die Ausfälle bei der Verarbeitung. Ukrainische Drohnen setzten mehrere russische Raffinerien in Brand, die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aus dem Jemen traf erneut die saudische Anlage in Dschasan, und aus Libyen wurde ein Drohnenangriff auf eine Raffinerie gemeldet. Weil dadurch weniger Diesel und Heizöl produziert wird, sprangen die europäischen Dieselmargen zum Wochenstart um fast zehn Prozent. Der Gasölkontrakt, an dem der Heizölpreis hängt, kletterte auf den höchsten Stand seit Ende April und legte damit stärker zu als das Rohöl.
Zur Wochenmitte wechselten sich die Impulse ab. Meldungen über eine mögliche Verlängerung des im Juni geschlossenen Rahmenabkommens lösten Gewinnmitnahmen aus, verloren aber schnell an Kraft, weil Teheran ein Interesse daran dementierte. Massive Aufbauten der amerikanischen Rohölvorräte und gesenkte Nachfrageprognosen von EIA, IEA und OPEC bremsten zusätzlich. Gegen Ende der Woche kehrte die Geopolitik in den Vordergrund zurück, als zwei Tanker eines emiratischen Ölkonzerns in der Meerenge angegriffen wurden und Washington eine unbefristete Seeblockade sowie neue Wirtschaftssanktionen in Aussicht stellte.
Für die Verbraucher war es eine teure Woche. Das Heizöl verteuerte sich in Deutschland bis Dienstag auf den höchsten Stand seit Anfang Mai und bewegte sich danach seitwärts. Auffällig bleibt die Nachfrage, die im Vergleich zum Vorjahresmonat weit zurückliegt. Normalerweise beginnt im August die Bevorratung für die kommende Heizsaison, in diesem Jahr schieben viele Haushalte ihre Bestellungen so weit nach hinten wie möglich. In Österreich und der Schweiz verlief die Woche ähnlich, beide Märkte zogen an und nähern sich ihren Juli-Höchstständen.
Wissenswertes zum Thema Heizölkauf
✓ Heizöl kaufen - günstig und sicher
Anschließend wählen Sie Ihren Lieblingshändler aus der angezeigten Ergebnisliste. Das günstigste Angebot steht ganz oben. Zuverlässig, transparent und fair! Auch Sonderwünsche wie Liefertermin, Bezahlart, erforderliche Schlauchlänge, Fahrzeuggröße und Heizölsorte fließen in die Berechnung ein. Natürlich gibt es als zeitgemäße Ergänzung auch klimaneutrale Angebote. Die CO2-Emissionen des Heizöls werden in diesem Fall bereits beim Kauf über Klimazertifikate kompensiert.
Die angezeigten Preise im Heizölrechner von HeizOel24 ändern sich fortlaufend. Grund dafür sind neben den Börsenschwankungen die Kalkulationsänderungen der Heizölhändler, die sich bei den Heizölpreisen auf der Plattform unterbieten. Für den Kaufabschluss gilt immer der angezeigte Heizölpreis zum Zeitpunkt der Bestellung als verbindlich vereinbart. Dieser Preis gilt bis zur Lieferung!
Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.
✓ Ölpreis - Tendenz und Prognose
Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?
Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.
Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.
Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.
✓ Heizölpreise im Internet vergleichen
Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!
Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.
Kunden, mit genauen Preisvorstellungen, die direkt kaufen möchten, sobald ein Händler zum "Wunschpreis" liefert, können über MeinPreis ein limitiertes Kaufgesuch hinterlegen. MeinPreis - die Limit-Order für Heizöl
Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!
✓ Bildung der Heizölpreise in der Schweiz
Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.
Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Die letzte Raffinerie der Schweiz steht in Cressier und produziert ca. 25 Prozent des schweizerischen Beadarfs an Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Der Rest des wird über Produkt-Importe aus den Nachbarländern abgedeckt. Das benötigte Rohöl für Cressier wird über die SPSE-Pipeline von der französischen Mittelmeerküste angelieferten. Übrigens: Dieselpreise finden Sie bei HeizOel24.ch in einer separaten Auflistung.