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Heizölpreise im Vergleich zum Vortag

Marktbarometer
Heizölpreise Wochenschau
DOE-Lagerbestände vom 04.11.2026
(Daten für die 44. KW 2026 in Mio. Barrel)
| Bestand | zur Vorwoche | zum Vorjahr |
Rohöl | 409,8 | -0,9 | -11,4 |
Heizöl/Diesel | 99,3 | -3,6 | -12,3 |
Benzin | 209,0 | -0,2 | +2,9 |
Cushing* | 27,3 | +0,3 | +4,4 |
Raffinerie- | 94,5 % | +1,7 % | +8,5 % |
*) Cushing in Oklahoma ist zentrales Andienungslager für Ölkontrakte der New Yorker Rohstoffbörse Nymex.
Marktreaktion:
+ Ukraine und Russland greifen sich gegenseitig an
+ US-Lagerbestandsdaten des DEO und API
+ Schiffsverkehr in Straße von Hormus eingeschränkt
- Demokraten siegen bei Midterms > Trump unter Druck
- Russland und Ukraine wollen Gespräche fortsetzen
- G7-Staaten geben 100 Mio. Barrel aus strategischen Reserven frei
Ölpreise beenden die Wahlwoche günstiger
Wochen-News für die 45. KW 2026
Die Woche begann mit Ölpreisen deutlich über 100 US-Dollar und endet mit dem größten Wochenverlust seit dem Frühjahr 2020. Dazwischen lag die Zwischenwahl in den USA, die am Markt alles andere überlagerte.
Mit der Mehrheit der Demokraten in beiden Kammern des Kongresses wuchs die Erwartung, dass der Iran-Krieg sein Ende finden könnte. Am Mittwoch brachen Brent und WTI um rund acht Prozent ein, Brent fiel unter 100 US-Dollar und auf den tiefsten Stand seit Anfang September. Eine neue Freigabe aus den strategischen Reserven der USA und die Aussicht auf Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in Abu Dhabi gaben zusätzlichen Schub nach unten. Gasöl folgte mit Abschlägen von fast fünf Prozent an einem Tag.
Der Donnerstag brachte die Gegenbewegung. Die Lage in der Straße von Hormus hat sich mit der Wahl kein Stück entspannt, die Revolutionsgarden meldeten fast täglich neue Tanker mit Minentreffern, und der Oktober war laut der britischen Meldestelle UKMTO der Monat mit den meisten Zwischenfällen seit Kriegsbeginn. Aus Washington kam der Hinweis, dass Finanzminister und CIA-Chef an der Seeblockade festhalten wollen. Brent holte fast vier Prozent zurück, WTI schloss wieder über 90 US-Dollar. Am Freitag bröckelten die Kurse erneut.
Für Heizölkunden war es eine Woche mit zwei Gesichtern. Nach festen Preisen zum Wochenstart rutschte der Liter in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis Donnerstag spürbar ab, in der Schweiz am stärksten. Deutschland verzeichnete am Donnerstag das Monatstief und zugleich die höchste Nachfrage des Monats, viele Haushalte nutzten den Tag zum Nachtanken. Zum Wochenschluss stiegen die Preise in Deutschland und der Schweiz wieder etwas, in Österreich gaben sie weiter nach. Unter dem Strich kostet der Liter überall weniger als am Montag.
Wie es weitergeht, entscheidet sich in Washington. US-Präsident Trump kündigte eine baldige Entscheidung über neue Angriffe auf den Iran an, während Katar zwischen beiden Seiten vermittelt und der Iran vor Gesprächen auf sieben Bedingungen besteht. Kommende Woche sollen zudem Russland und die Ukraine in Abu Dhabi an einen Tisch kommen. Beides könnte die Preise bewegen, in die eine wie in die andere Richtung.
Wissenswertes zum Thema Heizölkauf
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Die angezeigten Preise im Heizölrechner von HeizOel24 ändern sich fortlaufend. Grund dafür sind neben den Börsenschwankungen die Kalkulationsänderungen der Heizölhändler, die sich bei den Heizölpreisen auf der Plattform unterbieten. Für den Kaufabschluss gilt immer der angezeigte Heizölpreis zum Zeitpunkt der Bestellung als verbindlich vereinbart. Dieser Preis gilt bis zur Lieferung!
Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.
✓ Ölpreis - Tendenz und Prognose
Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?
Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.
Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.
Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. während die automatisch berechnete Heizölpreis-Prognose für den nächsten Werktag eine gute Orientierung gibt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.
✓ Heizölpreise im Internet vergleichen
Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!
Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.
Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!
✓ Bildung der Heizölpreise in der Schweiz
Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.
Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Die letzte Raffinerie der Schweiz steht in Cressier und produziert ca. 25 Prozent des schweizerischen Beadarfs an Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Der Rest des wird über Produkt-Importe aus den Nachbarländern abgedeckt. Das benötigte Rohöl für Cressier wird über die SPSE-Pipeline von der französischen Mittelmeerküste angelieferten. Übrigens: Dieselpreise finden Sie bei HeizOel24.ch in einer separaten Auflistung.