Bestandsdaten neutral

Der Rohölmarkt schloss gestern erneut fester, wobei die US-Lagerbestandsdaten weitgehend unspektakulär ausfielen. Zusammengefasst (Daten von API/DOE) gab es nur sehr geringe Veränderungen zur Vorwoche:
  • leichter Bestandsaufbau bei Rohöl
  • leichter Bestandsabbau bei Destillaten (u.a. Heizöl)
  • geringfügiger Bestandsaufbau bei Benzin
Der Abfluss an Mitteldestillaten entspricht ziemlich genau dem Zufluss an Rohöl und die Benzinvorräte sind nur marginal verändert. Für die Kursbewegungen am Rohölmarkt wird also in den nächsten Tagen vieles von der geopolitischen Nachrichtenlage abhängen. Sowohl steigende als auch fallende Kurse sind möglich. Der Markt befindet sich in einer eher neutralen Orientierungsphase, wobei ein leichtes Übergewicht im Bullenlager (steigende Kurse) zu verzeichne ist.

Auch die Heizölpreise in Deutschland werden im Zuge der Börsenentwicklung höher erwartet. Die regionale Preisunterschiede des Winters bauen sich wieder zunehmend ab. Heizöl ist derzeit überall ausreichend verfügbar und die Logistikkapazitäten werden nicht übermäßig strapaziert. Im Jahr 2005 lag die deutsche Raffinerieproduktion -wie in den Vorjahren- leicht über dem inländische Bedarf, lief aber nahezu an der Kapazitätsgrenze.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (Sorte Brent) kostet in London aktuell rund 63,00 $. Heizölpreise in Deutschland ca. + 0,40 € / 100 l gegenüber gestern. Euro/US Dollar: ca. 1,194 (fester)

HeizOel24-Tip:
Deutliche Preisabschläge beim Heizöl sind leider weiterhin nicht in Sicht.
alle Angaben ohne Gewähr
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