Seitwärts auf hohem Niveau

Die Preise für Rohöl und Mineralölprodukte tendieren auch am Mittwoch sehr fest. Preistreiber ist weiterhin der amerikanische Markt. Neben dem Wasserstraßenproblem von gestern, das zu Versorgungsproblemen bei einigen Raffinerien im Süden der USA führt spielt wohl auch das bevorstehende extralange "Independence-Day"-Wochenende eine Rolle. Durch verstärkte Reisetätigkeit wird mit einem stark steigenden Benzinverbrauch gerechnet. Weitere bullishe Impulse kommen aus dem Iran. Der geistliche Führer der islamischen Republik Ajatollah Ali Chamenei bezeichnete die von den USA angebotenen Verhandlungsgespräche zur Beilegung des Atom-Streits als nutzlos.

Da die Störmeldungen bereits gestern in den Ölpreis eingeflossen sind, verläuft der heutige Handel ohne größere Preisausschläge seitwärts. Bewegung ins Handelsgeschehen könnten vor allem die für den Nachmittag anstehenden Lagerbestandsdaten bringen.

Der Heizölhandel in Deutschland verzeichnet, wie für die Jahreszeit üblich, ein sehr ruhiges Geschäft. Der leichte Preisanstieg der letzten Tage hat die Verbraucher zusätzlich davon abgehalten, Heizöl zu kaufen.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 71,30 $.
Heizölpreise in Deutschland ca. + 0,10 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,257 (unveränd.)
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tip:
Trotz der konstant hohen Ölpreise am Weltmarkt sollte man bedenken, dass sich der Heizölmarkt derzeit im "Sommerloch" befindet. Zahlreiche Marktbeobachter gehen von weiter steigenden Preisen im Herbst aus. www.heizoel24.ch - 28.06.2006
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