Ölpreis fällt - US Dollar ebenfalls

Trotz durchweg negativer Vorzeichen sorgten die US-Lagerbestandsdaten gestern für sinkende Preise am Ölmarkt. Zusammengefasst meldeten die beiden Institute API und DOE folgende Veränderungen zur Vorwoche:
  • Rohöl: leichter Abbau
  • Destillate (Heizöl, Diesel): leichter Abbau
  • Benzin: geringer Abbau
In der Interpretation der Börsianer spielte wahrscheinlich ein nahendes Ende der Kältewelle im Nordosten und Norden der USA eine wesentliche Rolle. Demnächst sollen die Temperaturen wieder deutlich über die ortsüblichen Durchschnittswerte steigen. Für den europäischen Ölmarkt hatte außerdem der halbjährliche Bericht von US-Notenbankchef Ben Bernanke einen positiven Effekt auf das Preisgefüge. Die Kernaussage "die FED plane vorerst keine weiteren Leitzinserhöhungen" ließ den Euro kräftig steigen, wodurch Ölimporte in die EU billiger werden.

Bei anhaltend schwacher Nachfrage geben die Heizölpreise in Deutschland heute nach und neutralisieren den Anstieg von gestern und vorgestern. Damit sind je nach Abnahmemenge und Bundesland wieder Preise von unter 50 Cent je Liter inkl. MwSt realisierbar. Und die Einkaufsbedingungen für Heizöl bleiben aus Verbrauchersicht gut bis sehr gut. Auch kurzfristige Lieferungen sind überall möglich.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 57,40 $
Heizölpreise in Deutschland ca. - 0,70 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,313 (fester)
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp:
Im langjährigen statistischem Mittel waren die Heizölpreise im Spätwinter die günstigsten des Jahres. Heizölbestellungen im Herbst und Spätsommer waren meist besonders teuer. Es lohnt sich daher den eigenen Bestellrhythmus zu überprüfen und den typischen Marktschwankungen anzupassen.

www.heizoel24.ch - 15.02.2007
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