Streikende in Nigeria könnte Ölpreis entlasten

Es sieht so aus, als könne der Ölpreis zumindest am Wochenschluss etwas von seinem in dieser Woche markierten Jahreshoch zurückkommen. Meldungen über ein nahendes Streikende in Nigeria und eine Normalisierung der dortigen Ölproduktion sorgten gestern im späten Handel für spürbare Entlastung. Nigeria ist einer der wichtigsten Öllieferanten der USA. Entsprechenden hoch sind regelmäßig die Einflüsse auf die New Yorker Börsenkurse.

In Deutschland fallen die Heizölpreise zunächst kaum, da wir auch den steilen Anstieg der letzten Tage nur teilweise mitvollzogen haben. Damit gleichen sich die Inlandspreise wieder den Importpreisen an. Ein Ausblick auf nächste Woche gestaltet sich schwierig. Eine größeren Korrektur mit sinkenden Ölpreisen ist ebenso möglich, wie ein Anhalten der nervösen Hochpreisphase. Auf Jahressicht gesehen zeigt die Börse einen stabilen Aufwärtstrend, so dass insgesamt von steigenden Heizölpreisen auszugehen ist. Kleinere Preisrückschläge sollten daher zum Kauf von Heizöl genutzt werden. Deutliche Preisrückschläge sind am ehesten im Spätherbst zu erwarten. Dies zeigt ein Blick auf die Preischarts der Vorjahre.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 70,30 $, Gasöl ca. 626 $ / t
Heizölpreise in Deutschland ca. - 0,10 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,342 (nahezu unveränd.)
alle Angaben ohne Gewähr

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www.heizoel24.ch - 22.06.2007
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