
Neutrale Bestandsdaten verhindern Preissprung über 100 $
04.01.08 • 12:11 Uhr • HeizOel24 News •
Die gestrigen Ölbestandsdaten aus den USA lagen im Rahmen der Analystenerwartungen, wobei die Erhebungen der beiden Institute API und DOE deutlich Abweichungen zeigten. Das staatliche Department of Energy (DOE) sah im Vergleich zum privatwirtschaftlich eingesetzten American Petroleum Institute (API) einen sehr viel höheren Abbau beim Rohöl und nur vergleichsweise geringe Bewegungen bei Mitteldestillaten und Benzin.
Im arithmetischen Mittel ergeben sich aus den Daten von API und DOE folgende Veränderungen zur Vorwoche:
Damit gelang ein nachhaltiges Überschreiten der 100-Dollar-Marke auch im zweiten Anlauf nicht und die Preistendenz für die nächsten Wochen gestaltet sich wieder etwas offener. Dem Szenario rasant weiter steigender Ölpreise stehen zunehmend Analystenstimmen gegenüber, die eine größere Konsolidierung um 20 oder sogar 30 Dollar je Barrel erwarten. Untermauert wird diese These durch die Möglichkeit einer sinkenden Ölnachfrage im Zuge eine aufziehenden Konjunkturflaute in den USA. Außerdem ist wieder verstärkt von einer "Spekulationsblase" die Rede, die über kurz oder lang platzen könnte. Auch die OPEC sieht den Ölpreis vorrangig durch Finanzinvestoren in die Höhe getrieben. Die physische Ölversorgung sei ausreichend und rechtfertige das derzeitige Preisniveau nicht. Daher sind keine Sondermaßnahmen geplant. Erst zur nächsten turnusmäßigen Sitzung Anfang Februar wolle man über mögliche Reaktionen beratschlagen.
In Deutschland wird Heizöl heute marginal billiger. Neben den extrem hohen Weltmarktpreisen verhindert eine sehr hohe regionale Nachfrage ein deutliches Sinken des derzeitigen Preisniveaus. Auch für die nächsten Tage sind kaum Preisabschläge zu erwarten.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 97,80 $, Gasöl ca. 865 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland ca. - 0,30 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,47 (naehzu unveränd.)
alle Angaben ohne Gewähr
HeizOel24-Tipp:
Der Ölpreis liegt weiterhin knapp unter 100 $ je Barrel. Für fallende Börsenpreise gibt es zunächst keine konkreten Anzeichen. Auch die regionale Nachfrage nach Heizöl ist sehr hoch. Fallende Heizölpreise sind daher kurzfristig kaum zu erwarten. Wer auf eine Trendwende am Ölmarkt spekuliert, sollte noch Ölvorräte haben, die bis Februar reichen.
www.heizoel24.ch - 04.01.2008
Im arithmetischen Mittel ergeben sich aus den Daten von API und DOE folgende Veränderungen zur Vorwoche:
- Rohöl: mäßiger Abbau (- 2,6 Mio Barrel)
- Destillate (Heizöl, Diesel): mäßiger Aufbau (+ 2,7 Mio Barrel)
- Benzin: deutlicher Aufbau (+ 4,4 Mio Barrel)
Damit gelang ein nachhaltiges Überschreiten der 100-Dollar-Marke auch im zweiten Anlauf nicht und die Preistendenz für die nächsten Wochen gestaltet sich wieder etwas offener. Dem Szenario rasant weiter steigender Ölpreise stehen zunehmend Analystenstimmen gegenüber, die eine größere Konsolidierung um 20 oder sogar 30 Dollar je Barrel erwarten. Untermauert wird diese These durch die Möglichkeit einer sinkenden Ölnachfrage im Zuge eine aufziehenden Konjunkturflaute in den USA. Außerdem ist wieder verstärkt von einer "Spekulationsblase" die Rede, die über kurz oder lang platzen könnte. Auch die OPEC sieht den Ölpreis vorrangig durch Finanzinvestoren in die Höhe getrieben. Die physische Ölversorgung sei ausreichend und rechtfertige das derzeitige Preisniveau nicht. Daher sind keine Sondermaßnahmen geplant. Erst zur nächsten turnusmäßigen Sitzung Anfang Februar wolle man über mögliche Reaktionen beratschlagen.
In Deutschland wird Heizöl heute marginal billiger. Neben den extrem hohen Weltmarktpreisen verhindert eine sehr hohe regionale Nachfrage ein deutliches Sinken des derzeitigen Preisniveaus. Auch für die nächsten Tage sind kaum Preisabschläge zu erwarten.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 97,80 $, Gasöl ca. 865 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland ca. - 0,30 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,47 (naehzu unveränd.)
alle Angaben ohne Gewähr
HeizOel24-Tipp:
Der Ölpreis liegt weiterhin knapp unter 100 $ je Barrel. Für fallende Börsenpreise gibt es zunächst keine konkreten Anzeichen. Auch die regionale Nachfrage nach Heizöl ist sehr hoch. Fallende Heizölpreise sind daher kurzfristig kaum zu erwarten. Wer auf eine Trendwende am Ölmarkt spekuliert, sollte noch Ölvorräte haben, die bis Februar reichen.
www.heizoel24.ch - 04.01.2008
| Börsendaten | Freitag 04.01.2008 12:11 Uhr | Schluss Vortag 03.01.2008 | Veränderung zum Vortag |
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| Heizölpreis | Freitag 04.01.2008 12:11 Uhr | Schluss Vortag 03.01.2008 | Veränderung zum Vortag |
|---|---|---|---|
| Ø 100l Preis bei 3.000l | |||
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