Heizölpreise: Bestell-Endspurt für Super-Spar-Jahr 2020

Die Ölpreise können sich hinsichtlich neuer Impfstoffe und der anhaltenden OPEC+-Maßnahmen stabilisieren und den weltweit gemeldeten Rekordzahlen an Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vorerst standhalten. Die Heizölpreise im Inland ziehen hinterher und zeigen sich im weiteren Tagesverlauf mit marginalen Aufschlägen. Dennoch ist tanken so günstig wie schon lange nicht mehr und die Zeit zum Jahreswechsel wird knapp. Vor allem deutsche Ölheizer sollten vor dem CO2-Aufschlag ab 2021 einen finalen Tank-Check vornehmen.

Die Hoffnung auf eine baldige wirtschaftliche Erholung aufgrund der vielversprechenden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zeigt eine Stabilisierung der Ölpreise seit Anfang November. Möglich sei noch eine Zulassung, in diesem Jahr. Die flächendeckende Versorgung ist aber erst in einigen Monaten realistisch. Die Rohöl-Futures notieren zwar noch über 30 Prozent unter ihrem Ausgangswert vom Jahresbeginn, dennoch setzt der Fortschritt in der Pandemie-Bekämpfung weiterhin positive Signale an den Kapitalmärkten und Ölbörsen NYMEX und ICE. Stützend wirken auch die Bemühungen der OPEC+, die in der kommenden Sitzung ihre weitere Verfahrensweise besprechen werden. Anleger hoffen auf eine verlängerte Zurückhaltung des Ölangebots der OPEC-Mitgliedsstaaten und Verbündeten.

In Anbetracht der steigenden Zahlen von Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und der zurückgehenden weltweiten Nachfrage, wäre die Ausdehnung der OPEC-Maßnahmen um drei bis sechs Monate denkbar. Indes gehen weitere US-Bundesstaaten in den Teil-Lockdown. Ab Samstag müssen Bürger in Kalifornien zwischen 22:00 und 5:00 Uhr Zuhause bleiben. Mit der nächtlichen Ausgangssperre sollen große Menschenansammlungen ohne Abstandseinhaltung als Corona-Schleuder verhindert werden. Seit Dienstag ist Österreich im kompletten Lockdown und immer neue Rekordwerte bei den Neuinfizierten in anderen Ländern wie Deutschland, Russland und Vize-Spitzenreiter Indien lassen eine Verschärfung der Pandemie-Maßnahmen durch die Politik erahnen.

In diesem Ausnahmejahr sanken die Heizölpreise zeitweise auf ihre 16-Jahrestiefstände und tanken war so günstig wie eh und je. Bestellten deutsche Kunden zu Beginn der Heizsaison 3.000 Liter Heizöl, sparten sie gegenüber dem Vorjahr über 40 Prozent und im Vergleich zu 2018 sogar mehr als 50 Prozent. Kunden aus Österreich profitierten von einem Preiseinbruch in Höhe von knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ca. 35 Prozent zu 2018. Ähnlich sieht es in der Schweiz aus. Dort kostete eine 3.000 Liter Order im Vergleich zu 2019 rund 30 Prozent und gegenüber 2018 sogar um die 38 Prozent weniger. Damit ist 2020 das absolute Sparjahr für Ölheizer und wer kann, sollte den Tank bis zum Jahresende nochmal vollmachen. Entscheidend für deutsche Günstig-Tanker, die sich den CO2-Aufschlag ab dem 01.01.2021 sparen möchten, ist das angegebene Lieferfristende. Dieses sollte zwingend im laufenden Jahr liegen. Mit dem Einsatz des Corona-Impfstoffes dürften die Öl- und Heizölpreise weiter nach oben gehen. -jw

HeizOel24-Tipp: Mit der HeizOel24-App geht Heizöl bestellen noch leichter. In Kombination mit einem meX-Messgerät wird die Bestellung auch noch smart. Füllstand, Reichweite und Verbrauch – alles da. HeizOel24 20.11.2020

Börsendaten:
  Freitag 20.11.2020 - 11:18 Uhr Schluss Vortag 19.11.2020 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
44,40 $
pro Barrel
44,16 $
pro Barrel
+0,54%
Gasöl 363,25 $
pro Tonne
362,00 $
pro Tonne
+0,35%
Euro/Dollar 1,1858 $ 1,1869 $ -0,09%
(konstant)
USD/CHF 0,9109 CHF 0,9106 CHF +0,03%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 20.11.2020 - 11:18 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 41,19 € 41,00 € +0,44%
Österreich 54,98 € 55,03 € -0,10%
Schweiz 65,70 CHF 65,70 CHF 0,00%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
leicht steigend leicht steigend
alle Angaben ohne Gewähr
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