Heizölpreise im Seitwärtsmodus

03.05.21 • 13:01 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die kontinuierliche Erholung der globalen Wirtschaft lassen die Rohölpreise auf hohem Niveau und geben weiterhin Auftrieb. Rückläufige Zahlen zur indischen Kraftstoffnachfrage dämpfen das Aufwärtspotenzial jedoch erstmal ab und lassen die Rohöl-Notierungen weicher in die Woche starten. Die Heizölpreise gehen mit und zeigen sich durchschnittlich 0,6 Cent bzw. Rappen günstiger pro Liter.

Die Zuversicht der Marktteilnehmer auf eine mittelfristig gute Erholung der globalen Konjunktur gab den Ölpreisen in der vergangenen Woche ordentlich Auftrieb und schob sie auf ein 6-Wochen-Hoch. Unterstützt wurde die Aufwärtsdynamik durch den schwächelnden US-Dollar, der den Rohstoff für Käufer außerhalb des Dollar-Raumes attraktiver macht. Kurzfristig belastet jedoch die kritische Corona-Lage in Indien. Durch die staatlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Virusausbreitung, sank die Kraftstoffnachfrage im April gegenüber dem Vormonat um 13,5%, wie jüngste Daten zeigen. Ein ähnliches Delta zeigt sich auch bei der Kerosin-Nachfrage, die im Vergleich zum März um 13,7% zurückging. Der Gasöl-Verbrauch fiel um knapp 8%.

Ein weiterer Rückgang der Kraftstoffnachfrage werde für den laufenden Monat Mai erwartet, da eine Ausweitung restriktiver Maßnahmen geplant sei. Bisher hatte es Premierminister Narendra vermieden, einen landesweiten Lockdown auszurufen, um die Wirtschaftsleistung Indiens nicht zu gefährden. Doch angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen, ist die staatliche Notbremse unausweichlich. Die größte Raffinerie des Landes, Indian Oil Corp (IOC.NS), betreibt Raffinerien mit einer durchschnittlichen Kapazität von 95% und plant, die Aktivitäten entsprechend herunterzufahren, um auf die geringere Nachfrage zu reagieren.

Gering zeigt sich die Nachfrage auch im Inland. Der Seitwärtstrend der Heizölpreisentwicklung ist nicht attraktiv genug, um Öl-Verbraucher aus der Reserve zu locken. Zumal sich der April und Mai sowieso oft als Saure-Gurken-Zeit entpuppen. Die Gedanken ans Heizen schweifen mit dem Beginn des Frühlings meist in Richtung Urlaubsplanung um. Diese dürfte sich aufgrund der Beschränkungen dieses Jahr allerdings etwas anders gestalten als in den Vorjahren.

HeizOel24-Tipp: Gönnen Sie Ihrem Tank etwas Wellness! Eine Tankreinigung ist da genau das Richtige. Informationen zum Ablauf und ein kostenloses Angebot bekommen Sie von unseren Experten. HeizOel24. 03.05.2021

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
94,06 CHF
Veränderung
+1,56 %
zum Vortag
94,06 CHF
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø CH CHF/100l bei 3.000l | 12.02.2026, 03:33
$/Barrel +0,03%
Gasöl 694,00
$/Tonne 0,00%
USD/CHF 0,7705
CHF -0,05%
US-Rohöl 64,91
$/Barrel +0,03%
Börsendaten
Montag
03.05.2021
13:01 Uhr
Schluss Vortag
02.05.2021
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
66,64 $
pro Barrel
66,44 $
pro Barrel
+0,30%
Gasöl
534,00 $
pro Tonne
533,00 $
pro Tonne
+0,19%
Euro/Dollar
1,2055 $
1,2019 $
+0,30%
(etwas fester)
USD/CHF
0,9121 CHF
0,9129 CHF
-0,09%
(konstant)
Heizölpreis
Montag
03.05.2021
13:01 Uhr
Schluss Vortag
02.05.2021
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
62,70 €
62,47 €
+0,37%
Österreich
68,51 €
68,25 €
+0,38%
Schweiz
80,09 CHF
80,65 CHF
-0,69%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Heizölpreise profitieren von Währungsstärke
11.02.26 • 09:41 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise hielten sich gestern nahe der Vortageshochs und starten gestärkt in den frühen Mittwochshandel. Ausschlaggebend waren erneut die angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sowie neue Ankündigungen von Trump. Die API-Bestandsdaten gaben dem Markt keinen eindeutigen Impuls. Die Heizölpreise geben heute im Inland mit 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter leicht nach.Am Ölmarkt bestimmten Weiterlesen
Ölmarkt bleibt nervös
10.02.26 • 12:09 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise konnten nach einer vorsichtigen Entspannung infolge der Gespräche zwischen den USA und dem Iran im Montagshandel zulegen. Neue militärische Warnungen und weitere Sanktionspläne hielten die Unsicherheit hoch und ließen die Risikoprämie erneut ansteigen. Für Heizölkunden im DACH-Raum wird Heizöl heute etwas teurer. Aufgrund des starken Euros halten sich die Aufschläge jedoch in Grenzen.Die Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
+49(0)30 7017120
Newsarchiv