Heizöl: Börse gibt nach - Abwärtskorrektur voraus?

18.09.23 • 12:58 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise geben zum Wochenstart um bis zu 1,5 Cent bzw. Rappen je Liter nach und folgen damit den technischen Verkaufssignalen an der Börse. Als Reaktion auf die stark gestiegenen Ölpreise der letzten Wochen zeigt sich eine leichte Abwärtskorrektur. Kunden warten offenbar noch auf größere Rückgänge. Die Nachfrage bleibt vorerst verhalten. Interessant für die Preisentwicklung in dieser Woche ist derweil die Rede des saudi-arabischen Energieministers beim World Petroleum Congress und die Notenbanksitzung der Fed am kommenden Mittwoch.

Der Euro stagniert bei 1,066 Dollar und auch die Rohölsorten Brent und WTI notieren bei 94 bzw. 91 Dollar pro Fass und warten auf Richtungsimpulse. ICE Gasoil folgt derweil einer moderaten Abwärtsbewegung und ist mit 981 Dollar unter die psychologisch wichtige 1.000 Dollar pro Tonne Marke gefallen. Damit ergibt sich für den heutigen Tagesverlauf vorerst weiteres Abwärtspotential.

Am Ölmarkt notieren sowohl die Rohölsorten als auch ICE Gasoil technisch gesehen im überkauften Bereich. Dies führte am Freitag zu einer Abwärtskorrektur von der sich die Rohölsorten erholen konnten, ICE Gasoil jedoch noch nicht. Stützend für die Rohölpreise wirken die freiwilligen Förderkürzungen der OPEC+ sowie die kritischen globalen Ölbestände, welche weiterhin ihrer Abwärtstendenz treu bleiben. Die kommende Heizsaison und der globale Raffineriewartungszyklus stärken derweil die Produktpreise.

Im Fokus der aktuellen Woche stehen die Reden des saudischen Energieministers beim World Petroleum Congress am heutigen Montag und des Vorsitzenden der US-amerikanischen Notenbank (Fed) am Mittwoch. Bei der ersten ist der Inhalt noch unklar, allerdings war Saudi-Arabien bereits mehrfach für unerwartete Preissprünge verantwortlich. Von der Fed erhoffen sich die Marktteilnehmer Klarheit über die weitere Zinspolitik in diesem Jahr. Steigende Zinsen könnten hier für etwas Entlastung sorgen, wohin die Zinsreise der Fed aktuell geht, ist allerdings ebenfalls offen.

Für die DACH-Region bedeutet die heutige ruhige Nachrichtenlage, dass sich der Heizölmarkt entspannt und mit einer vielversprechenden Preisreduktion den Börsenvorgaben folgt. Einzig in Österreich müssen Heizölinteressenten derzeit ein Plus von 0,5 Cent pro Liter Heizöl einplanen. In der Schweiz fielen die Preise dagegen im Schnitt um 0,9 Rappen und in Deutschland um 1,50 Cent pro Liter. Damit fiel der durchschnittliche Heizölpreis in Deutschland von 1,15 Euro pro Liter auf knapp unter 1,14 Euro. Aber auch wenn die Heizölpreise in allen Bundesländern nachgaben, gibt es besonders im Norden des Landes regionale Aufwärtsbewegungen. Generell zeichnet es sich ab, dass der heutige Montag eine vielversprechende Ausgangsposition für Heizölinteressenten darstellt. Auch im Tagesverlauf zeigt die Gasölpreisentwicklung an der Börse abwärts und mit etwas Glück bildet die Bewegung den Auftakt zu einer größeren Abwärtskorrektur im Wochenverlauf. -fr-

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