Heizölpreise bleiben auf attraktivem Niveau

12.07.24 • 12:46 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise gehen fester in das Wochenende, da optimistische Nachfrageprognosen von OPEC und EIA sowie die jüngsten DOE-Daten stützen. Im Inland bleiben die Heizölpreise trotz geringfügiger Aufschläge auf attraktivem Niveau. Die Nachfrage hat im Vergleich zu Juni tüchtig zugenommen.

Die Rohölpreise starteten fester in den Freitagshandel. Trotz der Prognose von BP, dass die weltweite Ölnachfrage 2025 ihren Höhepunkt erreichen könnte, blieben die Aussichten aufgrund nach oben korrigierter Nachfrageprognosen der OPEC und EIA bei Marktteilnehmern optimistisch. Zudem stützten die bullishen US-Ölbestandsdaten den Markt, die am Mittwoch Abbauten bei den US-Rohöl- und Produktbeständen meldete.

Die Ölpreise bewegten sich im Donnerstagshandel in einer engen Handelsspanne, da Anleger auf die am Nachmittag erwarteten US-Inflationsdaten warteten. Diese zeigten einen deutlichen Rückgang der US-Inflation im Juni. Der Verbraucherpreisindex sank stärker als erwartet, was den US-Dollar schwächte und Hoffnungen auf eine Zinssenkung der Fed im September nährte. Diese Erwartungen trieben die Nachfrage nach Rohstoffen, einschließlich Öl, da ein schwächerer Dollar diese für internationale Käufer attraktiver macht. Die Ölpreise blieben auf dem Niveau der Vortageshochs, obwohl sich Brent und WTI auf einen leichten Wochenverlust zubewegten. Analysten warnen jedoch vor möglichen wirtschaftlichen Schwächen, die die Nachfrageerholung bremsen könnten. Insgesamt bleibt die Marktlage aufgrund der Erwartungen einer US-Zinssenkung leicht bullish

Zusätzlich wurden die US-Erdgasexporte durch Stromausfälle in Texas beeinträchtigt, die durch Hurrikan Beryl verursacht wurden. Der Ausfall betraf besonders die Region Freeport, ein zentrales Energiezentrum, wodurch die Erdgasexporteinschränkungen vorübergehend verstärkt wurden.

Die Heizölpreise in Deutschland gehen heute mit leichten Aufschlägen ins Rennen und werden auch im weiteren Tagesverlauf fester erwartet. Auf Wochensicht konnten diese dennoch zwei Prozent ihres Preisgewichtes abwerfen und bleiben auf attraktivem Niveau. Der bundesweite Durchschnittpreis beträgt am Mittag knapp 98 Cent und bleibt für Kaufentschlossene eine günstige Option. In Österreich und der Schweiz zeigen sich die Heizölpreise mit marginalen Abschlägen. Auch dort ist die Gelegenheit Heizöl zu ordern, sehr gut. Es lohnt, am Wochenende den Füllstand seines Tankes zu prüfen und ggf. nachzutanken.

HeizOel24-Tipp:Bestellung geplant? Das geht per HeizOel24-App nicht nur am schnellsten, sondern auch von überall. App öffnen, Preis checken und bei Bedarf auch gleich bestellen. HeizOel24. 12.07.2024

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
95,03 CHF
Veränderung
0,00 %
zum Vortag
95,03 CHF
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø CH CHF/100l bei 3.000l | 01.05.2025, 06:36
$/Barrel -3,25%
Gasöl 591,25
$/Tonne -0,21%
USD/CHF 0,8271
CHF +0,21%
US-Rohöl 58,18
$/Barrel -0,07%
Börsendaten
Freitag
12.07.2024
12:46 Uhr
Schluss Vortag
11.07.2024
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
86,01 $
pro Barrel
85,61 $
pro Barrel
+0,47%
Gasöl
780,75 $
pro Tonne
781,25 $
pro Tonne
-0,06%
Euro/Dollar
1,0888 $
1,0867 $
+0,19%
(konstant)
USD/CHF
0,8959 CHF
0,8963 CHF
-0,04%
(konstant)
Heizölpreis
Freitag
12.07.2024
12:46 Uhr
Schluss Vortag
11.07.2024
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
97,89 €
97,65 €
+0,24%
Österreich
118,23 €
118,48 €
-0,21%
Schweiz
108,13 CHF
108,21 CHF
-0,07%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl leicht fallend
Heizöl leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Preisniveau von heute im Vergleich zum durchschnittlichen Preisniveau der letzten 12 Monate für 3.000 Liter.
Neues Heizöljahrestief erreicht
30.04.25 • 09:08 Uhr • Fabian Radant
Neue Wirtschaftsdaten aus den USA und China treiben die Ölpreise weiter abwärts. Dank Heizölpreisrückgängen von bis zu 0,7 Cent bzw. Rappen je Liter wurden sowohl in Deutschland als auch Österreich neue Jahrestiefstwerte erreicht und auch die Schweiz nähert sich ihrem aktuellen 365-Tage-Tief an.Der Euro hält sich bei 1,13 Dollar und wartet auf Richtungsimpulse, während die Ölpreise weiter fallen. Die Weiterlesen
Handelskrieg drückt Ölpreise nach unten
29.04.25 • 11:50 Uhr • Fabian Radant
Der Handelskrieg zwischen den USA und China sorgt seit gestern für Abwärtsdruck am Ölmarkt. Heizölinteressenten profitieren deshalb von Preisrückgängen von bis zu 0,65 Cent bzw. Rappen pro Liter. Potentielles Niedrigwasser im Rhein könnte kurz- und mittelfristig wiederum für Aufwärtsdruck sorgen.Der Euro startet auch heute mit 1,13 Dollar in den Handel, folgt allerdings derzeit den Ölpreisen auf einem Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
+49(0)30 7017120
Newsarchiv