Erst negativ, dann positiv

Im Börsenhandel entsteht der Ölpreis für gewöhnlich durch Angebot und Nachfrage auf dem Papier. Gehandelt werden Terminkontrakte. Einmal in der Woche erhält der Ölmarkt jedoch eine Rückmeldung über die tatsächlich physisch vorhandenen Lagerbestände zur Erfüllung der Lieferverpflichtungen. Jeden Mittwoch werden die Bestandsdaten der USA veröffentlicht. Diese gelten als wichtiger Indikator für die weltweite Ölnachfrage.

Das A und O ist aber die Interpretation der nackten Bestandsschätzungen durch die Marktteilnehmer. So war es auch gestern. Zunächst sorgten negativ gemeldete Bestände für steigende Notierungen. Im späten Handel wurden die Zahlen jedoch zunehmend positiv gesehen. Zum einen hätten sie angesichts der Situation in den USA auch noch schlechter ausfallen können, zum anderen lassen sie auf eine ausreichende Rohölversorgung schließen. Auch bei wieder steigenden Raffineriekapazitäten ist also genügend Rohstoff vorhanden.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (Sorte Brent) kostet in London aktuell rund 59,30 $. Heizölpreise in Deutschland ca. -0,90 € / 100 l gegenüber gestern. Euro/US Dollar: ca. 1,205 (fester)

HeizOel24-Tip:
Vorausgesetzt die Nachrichtenlage bleibt ruhig, besteht weiterhin Hoffnung auf fallende Kurse.
alle Angaben ohne Gewähr

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