Weitere Aussichten: wechselhaft

Hurrikansaison vor allem Sorgen um schwindende Lagerbestände in den USA angeführt. Zusätzlich wirkten sich neue Meldungen über Probleme in Nigeria preistreibend aus. Meteorologen gehen davon aus, dass auch in diesem Jahr wieder mit außergewöhnlich heftigen Stürmen im Golf von Mexiko zu rechen ist. In Bezug auf die Lagerbestände verweisen US-Analysten darauf, dass die Nachfrage in den nächsten Monaten den Nachschub an Öl übersteigen werde. Dies steht allerdings im Widerspruch zur OPEC, die im zweiten Quartal traditionell mit einer schwächeren Nachfrage rechnet.

Alles in allem scheinen die Begründungen des gestrigen Preisanstiegs zwar nachvollziehbar, aber nicht wirklich überzeugend. Die angesprochenen Meldungen sollten dem Marktumfeld im Grunde genommen seit geraumer Zeit bekannt sein und insbesondere die jährlich wiederkehrende Hurrikansaison stellt keine Überraschung dar. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet sieht einiges danach aus, als handle es sich um kurzfristige Engagements spekulativ orientierter Käufer.

In jedem Fall zeigt das Szenario die derzeitige Nervosität am Ölmarkt. Keinem Lager gelingt es, den Preis in eine bestimmte Richtung zu pushen. Als Folge geht der Kurs mit großen Tagesschwankungen seitwärts.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (Sorte Brent) kostet in London aktuell rund 63,10 $. Heizölpreise in Deutschland ca. + 1,20 € / 100 l gegenüber gestern. Euro/US Dollar: ca. 1,196 (etwas leichter)
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tip:
Starke Tagespreisschwankungen machen den Heizölkauf zu einem schwierigen Unterfangen. Der Kauf an einem Tag mit schwachen Kursen scheint derzeit attraktiver, als das Warten auf nachhaltig fallende Heizölpreise. Der Spielraum nach unten zeigt sich leider sehr begrenzt.
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