US-Bestandsdaten lassen Preise steigen

Nach nur 2 Tagen mit schwächeren Kursen am Montag und Dienstag entwickeln sich die Rohölfutures an den internationalen Terminbörsen wieder nach oben. Die US-Bestandszahlen vom gestrigen Nachmittag wurden vom Markt eher bullisch interpretiert und unterstützen den Kursanstieg.

Zusammengefasst (Daten von API/DOE) gab es in den USA folgende Lagerbestandsveränderungen zur Vorwoche:
  • leichter Bestandsaufbau bei Rohöl
  • leichter Bestandsabbau bei Destillaten (u.a. Heizöl)
  • leichter Bestandsabbau bei Benzin
Insgesamt ergibt sich daraus im Gegensatz zur Vorwoche nur ein sehr leichter Abbau der Lagerbestände, was auf stabilere Ölpreise hoffen lässt. Der Zufluss an Rohöl kann den Abbau an Benzin und Destillaten fast vollständig Kompensieren, wobei die Bestandsmeldungen für Benzin deutlich auseinanderdriften. Während das American Petroleum Institute (API) die Benzinbestände sogar leicht im Plus sieht, registriert das staatliche Department of Energy (DOE) hier einen deutlichen Abbau. In Zusammenhang mit knappen Raffineriekapazitäten und der bevorstehen Fahrsaison im Sommer war dies wohl ausschlaggebend für die negative Interpretation der Daten.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (Sorte Brent) kostet in London aktuell rund 67,50 $. Heizölpreise in Deutschland ca. + 0,30 € / 100 l gegenüber gestern. Euro/US Dollar: ca. 1,230 (etwas fester) alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tip:
Die Heizölpreise auf dem deutschen Markt bewegen sich unmittelbar mit den Weltmarktpreisen für Rohöl. Ein Rückschluss von den hiesigen Außentemperaturen auf den aktuellen Heizölpreis ist kaum möglich.
www.heizoel24.ch
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