Heizölpreise mit günstigstem Oktober-Stand seit 17 Jahren

Die Ölpreise können am Freitag an die Gewinne aus dem späten Donnerstagshandel anknüpfen und legen weiter leicht zu. Rohöl (Brent) hat den zwischenzeitlichen Wochenverlust fast ausgebügelt und wieder kostet 42,70 Dollar je Barrel. Die inländischen Heizölpreise können auf Tagessicht geringfügig zulegen. Die Heizölnachfrage in der DACH-Region geht auf unterdurchschnittlichem Niveau weiter zurück.

An den internationalen Ölbörsen geht es nach einer schwachen Wochenperformance seit Donnerstagnachmittag tendenziell wieder bergauf. Die Aussage von Russlands Präsident Putin, wonach eine Beibehaltung der aktuellen Förderrestriktionen der OPEC+ über den Jahreswechsel hinaus durchaus vorstellbar ist, hat Gewicht. Damit bleibt die Verknappung der Ware auf der Angebotsseite das Marktregulativ Nummer eins. Die Aussichten auf eine steigende Nachfrage, die sich beispielsweise an einem neuen Konjunkturpaket in den USA festmachen ließe, bleibt angesichts der grassierenden Corona-Pandemie eine vage Hoffnung. Nachfrageseitg steigende Preise am Ölmarkt zu triggern ist bis auf Weiteres wohl eher Wunschdenken.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt bleiben die Preise durchweg attraktiv. Auf Wochensicht zeigt sich besonders in Deutschland und der Schweiz ein spürbarer Abschlag von durchschnittlich einem Cent bzw. Rappen je Liter. In Österreich ist die Preisentwicklung eher seitwärtsgerichtet. Überall gilt dennoch: Heizölkunden profitieren zusätzlich zu den anhaltend niedrigen Ölpreisen von Wechselkurseffekten und der schwachen regionalen Nachfrage. Wer sich zu den aktuellen Konditionen von durchschnittlich 39 Cent je Liter Heizöl in Deutschland, 54 Cent in Österreich und 63 Rappen in der Schweiz bevorratet erzielt den günstigsten Oktober-Preis seit 17 Jahren. Nur Anfang des Montas ging es geringfügig günstiger. Der Hauptgrund, nicht zu tanken besteht weiterhin in vollen Tanks. Eine "zweite Welle", wie sie derzeit aus Supermärkten von den Toilettenpapier-Käufen berichtet wird, ist beim Heizöl nicht erkennbar. - ok

HeizOel24-Tipp: Die Kaufgelegenheit bleibt äußerst günstig! Werfen Sie schnell einen Blick auf die Messuhr am Heizöltank oder rüsten Sie um: Mit meX, dem smarten Heizölassistenten haben Sie den Füllstand jederzeit und überall griffbereit auf dem Handy. Die kostenlose App berechnet, was reinpasst und zeigt den niedrigsten Preis. HeizOel24 23.10.2020

Börsendaten:
  Freitag 23.10.2020 - 12:45 Uhr Schluss Vortag 22.10.2020 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
42,73 $
pro Barrel
42,44 $
pro Barrel
+0,68%
Gasöl 336,00 $
pro Tonne
332,75 $
pro Tonne
+0,98%
Euro/Dollar 1,1844 $ 1,1819 $ +0,21%
(etwas fester)
USD/CHF 0,9045 CHF 0,9068 CHF -0,25%
(etwas schwächer)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 23.10.2020 - 12:45 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 39,01 € 38,72 € +0,76%
Österreich 54,34 € 54,22 € +0,21%
Schweiz 63,03 CHF 63,32 CHF -0,46%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
konstant konstant
alle Angaben ohne Gewähr
Heizöltank

Heizöl: Deutsche Kunden sollten dringend tanken!

weiterlesen
Sprunghafter Heizöl Kursanstieg

Corona-Impfstoff in den Startlöchern? Ölpreise ziehen an

weiterlesen

Heizölpreise: Bestell-Endspurt für Super-Spar-Jahr 2020

weiterlesen

Pressekontakt

+49 (0)30 701 712 0
Oliver Klapschus
Geschäftsführer